Rechenschaftsbericht des Vorstands des Vereins KZ-Gedenkstätte Leonberg e.V. für das Jahr 2025
Das Jahr 2025 stand vor allem im Zeichen des endgültigen Ausbaus und der Einweihung der uns von der Samariterstiftung zum Ausbau zur Verfügung gestellten Rohbauräume im Haus Schleiermacherstraße 29 UG. Unsere übliche Tätigkeit mit Führungen und Vortragsveranstaltungen blieb auf demselben hohen Niveau wie im Vorjahr.
1. Der Ausbau und die Einweihung der Räume im Haus Schleiermacherstraße 29
Am 11. September konnten die von der Samariterstiftung uns zur Verfügung gestellten Räume im Haus Schleiermacherstraße 29 UG feierlich eingeweiht und bezogen werden. Wir haben über dieses Projekt schon ausführlich im Rechenschaftsbericht zum letzten
Jahr berichtet. Den notwendigen Ausbau der Rohbauräume mussten wir auf eigene Kosten durchführen. Trotz der nicht geringen Kosten sind wir inzwischen schuldenfrei dank der großzügigen Unterstützung durch sechs Institutionen und Sponsoren:
Landkreis Böblingen, Stadt Leonberg, Berthold Leibinger Stiftung, Paul Lechler Stiftung, Kulturstiftung der Kreissparkasse Böblingen und Mörk GmbH & Co. KG in Leonberg.
Sie stellten uns insgesamt 70.000 EUR zur Verfügung. Der Rest in Höhe von weiteren 20.000 EUR wurde aus Rücklagen aus Klein-Spenden und frei verfügbaren Zuschüssen durch das Land bestritten.
Inzwischen haben unsere Lotsinnen und Lotsen mit den Schulklassen während der Führungen die Seminarräume mit Bibliothek wie selbstverständlich in Besitz genommen. Im barrierefreien Raum können damit die in Vitrinen gelagerten, historischen Gegenstände und das von Berufsschülern hergestellte Modell der beiden KZ-Lager an der Seestraße und dem Tunnel betrachtet werden.
2. Schwerpunkt 1 der Gedenkstättenarbeit: 50 Führungen von Schulklassen
Mit 50 Führungen von Schulklassen (Vorjahr: 51) mit 982 (Vorjahr: 996) Schülerinnen und Schülern blieben wir in unserem Engagement auf dem Niveau des Vorjahres. Die Führungen wurden von 13 Lotsinnen und Lotsen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler kamen vor allem aus Gymnasien und Beruflichen Schulen, einige auch aus Realschulen und Hauptschulen.
Wie immer lag die Organisation in den Händen von Eva Schütz-Schrallhamer. Ingeborg Böhme und Susanne Suby boten wieder zwei Lotsentreffen an und knüpften Kontakt mit Volkshochschulen im Umkreis.
3. Schwerpunkt 2 der Gedenkstättenarbeit: Führungen von Erwachsenengruppen auf dem „Weg der Erinnerung“
Es gab im Jahr 2025 26 Führungen mit Erwachsenen auf dem „Weg der Erinnerung“, darunter waren 5 Führungen durch Holger Rohland, die er jeweils vor der Sonntags-Tunnelöffnung anbot.
4. Schwerpunkt 3 der Gedenkstättenarbeit: Sonntagsöffnungen der Tunnel-Ausstellung
Von März bis Oktober war an 35 Sonntagen je drei Stunden die Tunnel-Ausstellung geöffnet. An neun Sonntagen bot Holger Rohland besondere Führungen im Tunnel für 149 Besucher an. Insgesamt besuchten die Tunnelausstellung 837 Erwachsene.
5. Schwerpunkt 4 der Gedenkstättenarbeit: Insgesamt gab es sechs Veranstaltungen, die wir durchgeführt haben oder an denen wir als Mitveranstalter beteiligt waren:
Am 22. Januar fand vor der Stadthalle eine Kundgebung gegen eine AfDWahlkampfveranstaltung in dieser statt. Am 29. Januar hielt PD Dr. Martin Cüppers, der Leiter der Ludwigsburger Forschungsstelle zur Verfolgung der Naziverbrechen, zum Holocaust-Gedenktag einen Vortrag im Haus der Begegnung über Fotos aus Sobibor, die er entdeckt und in einem Buch veröffentlicht hatte. Am 29. April folgte ebenfalls dort ein Vortrag von Pfarrer Christian Horn über Dietrich Bonhoeffer und am 5. Mai ein musikalisches Theaterstück, vorgetragen von der Gruppe „Formation“ ebenfalls zu Dietrich Bonhoeffer. Am 8. Mai beteiligten wir uns an einer Kundgebung auf dem Marktplatz anlässlich des 80. Jahrestags des Endes der Naziherrschaft. Der Stellvertretende Vorsitzende Eberhard Röhm berichtete, wie er diese Zeit persönlich erlebt hatte und wie sehr das sein weiteres Leben prägte. Am 9. November berichtete der Jurist Michael Moos aus Freiburg über das Schicksal seiner jüdischen Familie, über das Exil in Palästina/Israel, wo er geboren wurde und die Rückkehr in der Nachkriegszeit
nach Ulm, wo er und seine Familie Freundschaft schlossen mit dem Ehepaar Klaus und Linde Beer.
6. Kontakte mit Nachkommen ehemaliger Häftlinge
Abgesehen von 85 Grußkarten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel an Nachkommen ehemaliger Häftlinge und Zwangsarbeiter, die von allen Vorstandsmitgliedern persönlich unterzeichnet wurden, bekommen wir im Lauf des Jahres immer wieder Besuch von Angehörigen. So besuchten uns im April Familienangehörige des Slowenen Angelo Kaucic aus Triest, die von Irmtraud Klein begrüßt und bei ihrem Aufenthalt betreut wurden. Eberhard Röhm bekam im Mai Besuch von Evert Boerma, Sohn eines holländischen Zwangsarbeiters „in der Kaserne“.
7. Spezielle Tätigkeiten der beiden Vorstandsvorsitzenden und des Vorstands insgesamt
Marei Drassdo und Eberhard Röhm konnten in diesem Jahr stellvertretend für den Verein eine ganze Reihe „Prominenter“ an der Gedenkstätte vor der Namenswand begrüßen.
Am 19. Juli besuchten uns die Landtagspräsidentin Muhterem Aras zusammen mit der Vorsitzenden des Gedenkstättenreferats der Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Katrin Hammerstein, und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtags. Am 20. Juli gab es eine Führung durch die Ausstellung im Tunnel für die OB-Kandidatin Marion Beck. Am 19. November konnten wir den Kulturamtsleiter der Stadt Leonberg Florian Streib mit Mitarbeitern, die dem Kulturamt unterstellt sind, vor der Namenswand
über unsere Arbeit informieren.
Die Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere die Pflege unserer Homepage, das operative Geschäft unseres Vereins, den Kontakt mit dem „Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler“ (VGKN) sowie den Besuch der Jahrestagung der Gedenkstättenvertreter in Baden-Württemberg nahm die 1. Vorsitzende Marei Drassdo wahr.
Der 2. Vorsitzende, Eberhard Röhm, betreute mehrere Schüler und Studenten bei der Vorbereitung von GFS und Examensarbeiten, sowie zwei Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, die einen Film über Albert Montal drehten und eigens mit ihren Eltern nach Charmes fuhren, einen Abiturienten des ASG, der sich auf ein GFS-Referat zum Thema „Juden in Leonberg“ vorbereitete, einen Oberstufenschüler am Gymnasium Rutesheim, der mit dem Thema „Die Pfarrhauskette am Beispiel von Otto und Gertrud Mörike in Flacht“ an einem Preisausschreiben des Landtags teilnahm, und eine Theologiestudentin aus Gebersheim, die an einer Examensarbeit sitzt zum Thema
„Elisabeth Goes aus Gebersheim als Teil der Pfarrhauskette“.
Der Vorstand tagte im Jahr 2025 sieben Mal.
8. Statistik für das Jahr 2025
Wir zählten im Jahr 2025 insgesamt etwa 3.500 Besucher, davon waren 982 Jugendliche bzw. Schüler bei 50 Führungen „Auf dem „Weg der Erinnerung“, geschätzt 500 Erwachsene bei 26 Führungen auf dem „Weg der Erinnerung“, 837 Besucher an 35 Sonntagen in der Ausstellung im Alten Engelbergtunnel sowie geschätzt 250 Besucher bei 6 Vortragsveranstaltungen.
9. Wahl des Vorstands bei der Mitgliederversammlung am 25. März 2025
Bei der Mitliederversammlung wurden vom bisherigen Vorstand wiedergewählt: Marei Drassdo zur Vorsitzenden, Eberhard Röhm zum Stellvertretenden Vorsitzenden. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt: Eberhard Blanz, Irmtraud Klein, Martin
Riethmüller (vom Vorstand anschließend zum Kassier gewählt), Holger Rohland, Joachim Schütz und Steffen Schulik. Neu gewählt wurden: Ingrid Sauter-Ehmann und Eva Schütz-Schrallhamer.
Als Kassenprüfer wurden gewählt: Manfred Pauschinger und Angie Weber-Streibl.
10. Nachruf
Am 12. Januar starb im Aller von 92 Jahren Klaus Beer, ein Gründungsmitglied unseres Vereins, der lange Jahre Vorstandsmitglied war. Ihm als Jurist verdanken wir unsere Satzung und alle grundlegenden Verträge mit der Stadt Leonberg. Drei Monate später folgte ihm in
den Tod seine Ehefrau Linde Beer, die am 27. April im Alter von 93 Jahren verstarb. Als gelernte Buchhändlerin und spätere Bibliothekarin war sie maßgeblich am Aufbau unserer Bibliothek beteiligt.
Sie stellten uns insgesamt 70.000 EUR zur Verfügung. Der Rest in Höhe von weiteren 20.000 EUR wurde aus Rücklagen aus Klein-Spenden und frei verfügbaren Zuschüssen durch das Land bestritten.
Inzwischen haben unsere Lotsinnen und Lotsen mit den Schulklassen während der Führungen die Seminarräume mit Bibliothek wie selbstverständlich in Besitz genommen. Im barrierefreien Raum können damit die in Vitrinen gelagerten, historischen Gegenstände und das von Berufsschülern hergestellte Modell der beiden KZ-Lager an der Seestraße und dem Tunnel betrachtet werden.
2. Schwerpunkt 1 der Gedenkstättenarbeit: 50 Führungen von Schulklassen
Mit 50 Führungen von Schulklassen (Vorjahr: 51) mit 982 (Vorjahr: 996) Schülerinnen und Schülern blieben wir in unserem Engagement auf dem Niveau des Vorjahres. Die Führungen wurden von 13 Lotsinnen und Lotsen durchgeführt. Die Schülerinnen und Schüler kamen vor allem aus Gymnasien und Beruflichen Schulen, einige auch aus Realschulen und Hauptschulen.
Wie immer lag die Organisation in den Händen von Eva Schütz-Schrallhamer. Ingeborg Böhme und Susanne Suby boten wieder zwei Lotsentreffen an und knüpften Kontakt mit Volkshochschulen im Umkreis.
3. Schwerpunkt 2 der Gedenkstättenarbeit: Führungen von Erwachsenengruppen auf dem „Weg der Erinnerung“
Es gab im Jahr 2025 26 Führungen mit Erwachsenen auf dem „Weg der Erinnerung“, darunter waren 5 Führungen durch Holger Rohland, die er jeweils vor der Sonntags-Tunnelöffnung anbot.
4. Schwerpunkt 3 der Gedenkstättenarbeit: Sonntagsöffnungen der Tunnel-Ausstellung
Von März bis Oktober war an 35 Sonntagen je drei Stunden die Tunnel-Ausstellung geöffnet. An neun Sonntagen bot Holger Rohland besondere Führungen im Tunnel für 149 Besucher an. Insgesamt besuchten die Tunnelausstellung 837 Erwachsene.
5. Schwerpunkt 4 der Gedenkstättenarbeit: Insgesamt gab es sechs Veranstaltungen, die wir durchgeführt haben oder an denen wir als Mitveranstalter beteiligt waren:
Am 22. Januar fand vor der Stadthalle eine Kundgebung gegen eine AfDWahlkampfveranstaltung in dieser statt. Am 29. Januar hielt PD Dr. Martin Cüppers, der Leiter der Ludwigsburger Forschungsstelle zur Verfolgung der Naziverbrechen, zum Holocaust-Gedenktag einen Vortrag im Haus der Begegnung über Fotos aus Sobibor, die er entdeckt und in einem Buch veröffentlicht hatte. Am 29. April folgte ebenfalls dort ein Vortrag von Pfarrer Christian Horn über Dietrich Bonhoeffer und am 5. Mai ein musikalisches Theaterstück, vorgetragen von der Gruppe „Formation“ ebenfalls zu Dietrich Bonhoeffer. Am 8. Mai beteiligten wir uns an einer Kundgebung auf dem Marktplatz anlässlich des 80. Jahrestags des Endes der Naziherrschaft. Der Stellvertretende Vorsitzende Eberhard Röhm berichtete, wie er diese Zeit persönlich erlebt hatte und wie sehr das sein weiteres Leben prägte. Am 9. November berichtete der Jurist Michael Moos aus Freiburg über das Schicksal seiner jüdischen Familie, über das Exil in Palästina/Israel, wo er geboren wurde und die Rückkehr in der Nachkriegszeit
nach Ulm, wo er und seine Familie Freundschaft schlossen mit dem Ehepaar Klaus und Linde Beer.
6. Kontakte mit Nachkommen ehemaliger Häftlinge
Abgesehen von 85 Grußkarten zu Weihnachten und zum Jahreswechsel an Nachkommen ehemaliger Häftlinge und Zwangsarbeiter, die von allen Vorstandsmitgliedern persönlich unterzeichnet wurden, bekommen wir im Lauf des Jahres immer wieder Besuch von Angehörigen. So besuchten uns im April Familienangehörige des Slowenen Angelo Kaucic aus Triest, die von Irmtraud Klein begrüßt und bei ihrem Aufenthalt betreut wurden. Eberhard Röhm bekam im Mai Besuch von Evert Boerma, Sohn eines holländischen Zwangsarbeiters „in der Kaserne“.
7. Spezielle Tätigkeiten der beiden Vorstandsvorsitzenden und des Vorstands insgesamt
Marei Drassdo und Eberhard Röhm konnten in diesem Jahr stellvertretend für den Verein eine ganze Reihe „Prominenter“ an der Gedenkstätte vor der Namenswand begrüßen.
Am 19. Juli besuchten uns die Landtagspräsidentin Muhterem Aras zusammen mit der Vorsitzenden des Gedenkstättenreferats der Landeszentrale für politische Bildung, Dr. Katrin Hammerstein, und weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landtags. Am 20. Juli gab es eine Führung durch die Ausstellung im Tunnel für die OB-Kandidatin Marion Beck. Am 19. November konnten wir den Kulturamtsleiter der Stadt Leonberg Florian Streib mit Mitarbeitern, die dem Kulturamt unterstellt sind, vor der Namenswand
über unsere Arbeit informieren.
Die Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere die Pflege unserer Homepage, das operative Geschäft unseres Vereins, den Kontakt mit dem „Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler“ (VGKN) sowie den Besuch der Jahrestagung der Gedenkstättenvertreter in Baden-Württemberg nahm die 1. Vorsitzende Marei Drassdo wahr.
Der 2. Vorsitzende, Eberhard Röhm, betreute mehrere Schüler und Studenten bei der Vorbereitung von GFS und Examensarbeiten, sowie zwei Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums, die einen Film über Albert Montal drehten und eigens mit ihren Eltern nach Charmes fuhren, einen Abiturienten des ASG, der sich auf ein GFS-Referat zum Thema „Juden in Leonberg“ vorbereitete, einen Oberstufenschüler am Gymnasium Rutesheim, der mit dem Thema „Die Pfarrhauskette am Beispiel von Otto und Gertrud Mörike in Flacht“ an einem Preisausschreiben des Landtags teilnahm, und eine Theologiestudentin aus Gebersheim, die an einer Examensarbeit sitzt zum Thema
„Elisabeth Goes aus Gebersheim als Teil der Pfarrhauskette“.
Der Vorstand tagte im Jahr 2025 sieben Mal.
8. Statistik für das Jahr 2025
Wir zählten im Jahr 2025 insgesamt etwa 3.500 Besucher, davon waren 982 Jugendliche bzw. Schüler bei 50 Führungen „Auf dem „Weg der Erinnerung“, geschätzt 500 Erwachsene bei 26 Führungen auf dem „Weg der Erinnerung“, 837 Besucher an 35 Sonntagen in der Ausstellung im Alten Engelbergtunnel sowie geschätzt 250 Besucher bei 6 Vortragsveranstaltungen.
9. Wahl des Vorstands bei der Mitgliederversammlung am 25. März 2025
Bei der Mitliederversammlung wurden vom bisherigen Vorstand wiedergewählt: Marei Drassdo zur Vorsitzenden, Eberhard Röhm zum Stellvertretenden Vorsitzenden. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt: Eberhard Blanz, Irmtraud Klein, Martin
Riethmüller (vom Vorstand anschließend zum Kassier gewählt), Holger Rohland, Joachim Schütz und Steffen Schulik. Neu gewählt wurden: Ingrid Sauter-Ehmann und Eva Schütz-Schrallhamer.
Als Kassenprüfer wurden gewählt: Manfred Pauschinger und Angie Weber-Streibl.
10. Nachruf
Am 12. Januar starb im Aller von 92 Jahren Klaus Beer, ein Gründungsmitglied unseres Vereins, der lange Jahre Vorstandsmitglied war. Ihm als Jurist verdanken wir unsere Satzung und alle grundlegenden Verträge mit der Stadt Leonberg. Drei Monate später folgte ihm in
den Tod seine Ehefrau Linde Beer, die am 27. April im Alter von 93 Jahren verstarb. Als gelernte Buchhändlerin und spätere Bibliothekarin war sie maßgeblich am Aufbau unserer Bibliothek beteiligt.