KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg

Von Frühjahr 1944 bis Frühjahr 1945 exisitierte in Leonberg ein KZ, in dem insgesamt rund 5000 Häftlinge aus 24 Nationen Zwangsarbeit in dem zur Produktionsstätte umgebauten ersten deutschen Reichsautobahntunnel leisteten. In jeweils 12-Stunden-Schichten mussten sie die Tragflächen für die Me 262 fertigen, die sog. "Wunderwaffe", mit der die Nationalsozialisten den Endsieg zu erreichen versuchten. Der Willkür der SS ausgesetzt, unzureichend ernährt und an Seuchen erkrankt starben Hunderte im KZ und auf den Todesmärschen bei Auflösung des Lagers.

Die KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e. V. hält die Erinnerung für die nachfolgenden Generationen wach, denn: „Wir alle sind dafür verantwortlich, was aus dieser Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft wird.“
Resolution Gedenkstättenkonferenz
Wir laden Sie ein, uns hier kennenzulernen und auch an unseren Aktivitäten teilzunehmen

Tunnelöffnungen und Führungen




TUNNELÖFFNUNGEN JEDEN SONNTAG VON 14-17 UHR


In der Dokumentationsstätte im Tunnel gibt es in der Regel keine Führungen, das Aufsichtspersonal beantwortet jedoch gerne indivuelle Fragen


FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSEN AUF DEM "WEG DER ERINNERUNG"  SIND WIEDER MÖGLICH,
EBENSO FÜHRUNGEN FÜR INDIVIDUELLE GRUPPEN .

Anmeldung s. Kontaktformular https://www.kz-gedenkstaette-leonberg.de/kontakt

weitere Informationen zu unseren Führungen

SIE WOLLEN SICH BEI UNS ENGAGIEREN?

Aktuelles

Jahresmitgliederversammlung

Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahlen am Mittwoch, 12. Oktober 2022, 19.30 Uhr, Blumhardt-Saal der Blosenbergkirche, Schleiermacherstr. 41,  Leonberg

Tagesordnung:

  1. Der Jurist Klaus Beer stellt sein neues Buch mit dem Titel " An den Abgründen der Gesellschaft" vor
  2. Rechenschaftsbericht des Vorstands für das Jahr 2021
  3. .Kassenbericht für 2021 – Aussprache - Entlastung des Vorstands
  4. Pläne für das restliche Jahr 2022
  5. Satzungsänderung § 1 der Satzung soll lauten: „Der Verein führt den Namen KZ-Gedenkstätte Leonberg e.V.“  (statt bisher: „KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.“). Es ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.
  6. Wahl des Vorstands für ein Jahr
  7. Sonstiges

Es gelten die aktuellen Coronaregeln. Masken sollten vorsorglich mitgebracht werden.

Die KZ-Gedenkstätteninitiative lädt Mitglieder und Interessierte (als Gäste) herzlich ein.    

                                                           


12.10.2022

Veranstaltungen

Tag des Offenen Denkmals 2022

Amtsblatt vom 7.9.22 zum Tag des Offenen Denkmals am 11.9.22


07.09.2022

Presse

Aktion 1005 - Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen

KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V. und Evangel. Erwachsenenbildung Leonberg laden ein: 9. Mai 2022, 19.30 Uhr im Haus der Begegnung, Eltinger Str. 23, Leonberg

Der Historiker Andrej Angrick hat die von Himmler angeordnete geheime Vertuschungs-„Aktion 1005" erforscht. Er wird angesichts des Ukraine-Kriegs insbesondere die Maßnahmen der SS im Raum Kiew beleuchten. Am 29./30. September 1941 erschossen deutsche Einsatztruppen in der Schlucht Babii Jar über 33.000 jüdische Frauen, Männer und Kinder und verscharrten sie dort – die größte Massenerschießung im Holocaust. Eine Vertuschung seitens der SS misslang, weil 1944 die Rote Armee Kiew befreite.

Die Gedenkstätte Babyn Jar „gehört“ Ukrainern und Russen gemeinsam – aber am 1. März 2022 schlugen Putins Raketen in unmittelbarer Nähe der Holocaust-Gedenkstätte ein.

Die an diesem Abend eingenommenen Spenden in Höhe von 330€ wurden an Ärzte ohne Grenzen für ihre Hilfsprojekte in der Ukraine überwiesen


09.05.2022

Veranstaltungen

Holländische Zwangsarbeiter in Leonberg

Das Leonberger KZ

Die 200 Holländer in der Kaserne

Buchbesprechung von Hartmut Fritz für die Leonberger Kreiszeitung vom 09.05.2022

Eberhard Röhm, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg, hat ein neues, umfangreiches Buch vorgelegt zur Geschichte des Leonberger KZ. Dieses Mal handelt es sich nicht um KZ-Häftlinge, die in den beiden Lagern an der Seestraße untergebracht und von der SS bewacht und drangsaliert wurden. Eberhard Röhm erzählt die Geschichte von 200 Holländern, die am 1. Juli 1944, rekrutiert vom deutschen Arbeitsamt in den Niederlanden, zwangsweise nach Leonberg kamen. Sie wurden Baufirmen wie Dyckerhoff & Widmann oder der Gerlinger Baufirma Gottlob Weidle als Hilfsarbeiter zur Verfügung gestellt.

Foto (Archiv): Das Gelände der ehemaligen Flakkaserne, auf dem später das Leonberger Krankenhausund das Berufsschulzentrum entstanden sind.                                       


09.05.2022

Presse

Putins Angriffskrieg in der Ukraine

Historische Hintergründe und politische Einschätzungen zum Ukrainekrieg sind das Thema eines Vortrags von Professor Dr. Klaus Gestwa, Universität Tübingen, am Dienstag, 5. April 2022, im Haus der Begegnung Leonberg, Eltinger Str. 23. Die gemeinsame Veranstaltung der KZ-Gedenkstätteninitiative und der Evangelischen Erwachsenenbildung Leonberg beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Ukraine sind herzlich willkommen. Die geltenden Coronaregelungen sind zu beachten.

https://www.youtube.com/watch?v=Dw2Y9Pq2qIQ

DIe an diesem Abend eingenommenen Spenden in Höhe von 680€ wurden an das UNICEF-Kinderhilfswerk "Stichwort Ukrainehilfe" überwiesen

 


05.04.2022

Veranstaltungen

Jugendguide-Ausbildung 2022

Für geschichtsinteressierte junge Leute ist diese Ausbildung der Landeszentrale für politsche Bildung eine hervorragende Möglichkeit, sich aktiv mit regionaler Zeitgeschichte zu befassen und Expertenwissen zu erlangen, das man an Gleichaltrige weitergeben kann. Die aus verschiedenen Modulen bestehende, kostenlose Ausbildung bietet konkrete Einblicke in die Arbeit von KZ-Gedenkstätten und anderen Gedenkorten. Im Praxismodul kann man eine wohnortnahe Gedenkstätte kennenlernen, wie zum Beispiel die KZ-Gedenkstätte Leonberg.

Anmelden bei andreas.schulz@lpb.bwl.de  bis 16. Januar 2022


16.01.2022

Veranstaltungen

Vom Schicksal der Juden in Leonberg

Bericht in der Leonberger Kreiszeitung vom 12.11.21 zur Veranstaltung vom 9.11.21


12.11.2021

Presse

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Juden in Leonberg und Umgebung - Juden im KZ

Dienstag, 9. November 2021, 19.30 Uhr,Haus der Begegnung in Leonberg

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – wann und wie viele Juden lebten in dieser Zeit in Leonberg und Umgebung? Was wissen wir von den Juden im KZ?

Vortrag mit Bildern von Katharina Fuchs, Historikerin, und Dr. h. c. Eberhard Röhm

Eine Veranstaltung der Evang. Erwachsenenbildung zusammen mit der KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V. –

Es gelten die 3-G-REGELN (Nichtgeimpfte brauchen einen aktuellen PCR-Test)

Zum Bild: Selbstporträt von Moshe Neufeld, der Häftling im KZ Leonberg war und als einziger seiner Familie Auschwitz überlebte.


09.11.2021

Veranstaltungen

FOTOAUSSTELLUNG ÜBER DAS FLÜCHTLINGSLAGER MORIA

Veranstalter: Seebrücke im Landkreis Böblingen e.V. und Evangelische Erwachsenenbildung, in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Leonberg und der Ev. Erwachsenenbildung Leonberg

15. - 29. Oktober 2021, Johanneskirche Leonberg,  Marienstr.3

Eröffnung am Freitag, 15.10.21, 17 Uhr in Anwesenheit der Fotografin


15.10.2021

Veranstaltungen